Unter der Leitung von Philippe Bach vereinen sich das Orchester der HEMU und das Freiburger Kammerorchester (OCF) zu einer musikalischen Reise, die von den intimen Emotionen Alban Bergs bis zur leuchtenden Vision Gustav Mahlers reicht.
Das Orchester der HEMU trifft erneut auf das OCF für ein Programm unter der Leitung von Philippe Bach, das zwei bedeutende Werke des symphonischen Repertoires des 20. Jahrhunderts und der Jahrhundertwende vereint.
Das Violinkonzert von Alban Berg, das dem «Andenken eines Engels» gewidmet ist, verbindet eine äusserst raffinierte Komposition mit einer seltenen emotionalen Intensität, in der sich Zärtlichkeit, tragische Ausbrüche und Hoffnungsschimmer vermischen.
Aufgrund der tiefen Resonanz dieses Programms mit dem jüngsten Drama in Crans-Montana wollten das OCF und die HEMU – Haute École de Musique das Konzert im Januar den Opfern dieser Tragödie widmen. Als Zeichen der Solidarität werden die gesamten Einnahmen aus dem Ticketverkauf für das Konzert in der Rosey Concert Hall an die Association Flavie gespendet, die schwer verbrannten Menschen in der Westschweiz hilft.
Von der ausdrucksstarken Intimität Bergs bis zur leuchtenden Vision Mahlers versteht sich dieses Konzert als Moment der Besinnung, der Hoffnung und des Miteinanders und zeugt von der Fähigkeit der Musik, Erinnerung, Mitgefühl und Trost zu vermitteln.