Nach dem Buch von Blaise Hofmann beleuchtet Faire paysan den Wandel der Schweizer Landwirtschaft und die Kluft zwischen ländlicher und urbaner Welt. Das Stück lädt zum Dialog und zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit unserem Verhältnis zur Erde ein.
Inspiriert von Blaise Hofmanns Buch Faire paysan, lässt das Stück Menschen zu Wort kommen, die noch immer «den ältesten Beruf der Welt» ausüben. Zwischen Feldrecherche, Zeugnissen und persönlicher Reflexion beleuchtet der Text die tiefgreifenden Veränderungen, welche die Schweizer Landwirtschaft in den vergangenen sechzig Jahren erlebt hat.
Die Theateradaption stellt die konkreten Realitäten der landwirtschaftlichen Arbeit den Erwartungen einer urbanen Welt gegenüber, die nach einem neuen Verhältnis zur Natur sucht. Getreu dem Anliegen des Autors, Sohn und Enkel von Bauern, eröffnet sie Wege der Versöhnung, plädiert für mehr Differenzierung und lädt dazu ein, diese beiden Welten miteinander ins Gespräch zu bringen.